Die Umfrage von 2024, die auf Faial, Terceira und São Miguel durchgeführt wurde und an der 833 Personen teilnahmen, ergab, dass 42 % der Befragten den Tourismus als "zufriedenstellend" und 13 % als "sehr zufriedenstellend" bewerteten. Nur 10 % bewerteten ihn schlecht.
Eine große Mehrheit (84 %) glaubt, dass der Tourismus Investitionen anzieht, aber 78 % gaben an, dass er die Preise für Waren und Dienstleistungen erhöht, während 77 % auf steigende Wohn- und Mietkosten hinwiesen. Mehr als 71 % waren der Meinung, dass er die Lebenshaltungskosten insgesamt in die Höhe treibt.
Die Einwohner erkannten auch die Vorteile an: 80 % gaben an, dass der Tourismus Arbeitsplätze schafft, 68 % glauben, dass er zur Erhaltung des kulturellen Erbes beiträgt, und zwei Drittel sagten, dass er Veranstaltungen wie Konzerte und Festivals fördert. Allerdings stellten 53 % der Befragten einen Mangel an qualifizierten Arbeitskräften fest, und viele wiesen auf Umweltbelastungen hin - 63 % nannten die Umweltverschmutzung, und fast 60 % sagten, dass die Menschenmassen in der Hochsaison die natürlichen Ressourcen der Inseln stark belasten.
Um die Nachhaltigkeit zu verbessern, schlugen die Einwohner Maßnahmen wie die Schulung des Personals, die Begrenzung der Besucherzahlen an sensiblen Orten, bessere öffentliche Verkehrsmittel, eine strengere Regulierung von Kurzzeitvermietungen und die Konzentration auf Touristen mit höheren Ausgaben vor. Einige forderten auch wettbewerbsfähigere Flugrouten, zusätzliche Parkplätze und eine Begrenzung von Großprojekten, um Massentourismus zu vermeiden.
Auf die Frage, ob die Azoren ein nachhaltiges Tourismusmodell verfolgen, stimmten 76 % zu, aber ein Viertel stimmte nicht zu und nannte eine übermäßige Belastung der natürlichen Ressourcen, schlechte Planung und ein Überangebot an Unterkünften vor Ort.







