In einer Erklärung gibt die AML an, dass dieses Projekt auf einer Sitzung der Arbeitsgruppe für Soziales und Gesundheit am Montag in Lissabon mit etwa 50 Teilnehmern, darunter gewählte Beamte, kommunale Techniker und Vertreter der AIMA, diskutiert wurde.
In der Erklärung heißt es, die Schaffung eines Netzwerks lokaler Unterstützungszentren für Migranten in den Gemeinden des Großraums Lissabon stehe "im Einklang mit den strategischen Zielen der AML", um "den sozialen Zusammenhalt zu fördern und sicherzustellen, dass alle Bürger Zugang zu hochwertigen Dienstleistungen und Entwicklungsmöglichkeiten haben, unabhängig von der Gemeinde, in der sie wohnen".
Während der Sitzung stellte César Teixeira, Mitglied des AIMA-Verwaltungsrats, das Betriebsmodell der Zentren zur Unterstützung und Integration von Migranten und die bereits erzielten Ergebnisse für die Gemeinden vor.
Dem in der Erklärung zitierten Beamten zufolge muss das Modell an die Gegebenheiten der einzelnen Gemeinden angepasst werden und wird es ermöglichen, die Dienstleistungen näher an die Migrantenbevölkerung heranzubringen, die Koordinierung mit den sozialen Einrichtungen zu verstärken und die Fähigkeit zu verbessern, auf die Bedürfnisse dieser Gemeinschaften einzugehen.
Als Beispiel für die lokale Umsetzung des Modells wurde die Erfahrung der Gemeinde Mafra vorgestellt, wo seit September 2024 ein "AIMA Space" in einem Bürgerladen betrieben wird.
Die ebenfalls anwesende Patrícia Martins vom Gemeinderat von Mafra berichtete, dass der Raum seit Beginn des Pilotprojekts mehr als 6.500 Dienstleistungen erbracht hat, mit einer hohen Anzahl von Terminen und einer guten Koordination zwischen den städtischen Diensten und den AIMA-Teams.
Sie hob auch die positiven Auswirkungen auf den sozialen Zusammenhalt, die Integration und die Effizienz der Verfahren hervor.
Die Sekretärin der Stadtverwaltung, Filipa Guimarães, vertrat ihrerseits die Ansicht, dass die Erfahrungen aus Mafra eine gute Praxis darstellen, die in anderen Gemeinden des Großraums Lissabon nachgeahmt werden könnte.
Laut Filipa Guimarães könnte ein zukünftiges Netzwerk von "AIMA-Räumen" die Zusammenarbeit zwischen der Zentralregierung und den Gemeinden stärken und die lokalen Maßnahmen zur Aufnahme, Regularisierung und sozialen Integration der Migrantenbevölkerung konsolidieren.
Die Gemeinden Alcochete, Almada, Amadora, Barreiro, Cascais, Lissabon, Loures, Mafra, Moita, Montijo, Odivelas, Oeiras, Palmela, Seixal, Sesimbra, Setúbal, Sintra und Vila Franca de Xira sind Teil der AML (Großraum Lissabon).








