Die neuesten Zahlen zeigen, dass in Portugal 1.476 ultrahochvermögende Privatpersonen leben, definiert als Personen mit einem Vermögen von mehr als 30 Millionen US-Dollar. Dieser Anstieg spiegelt das anhaltende internationale Interesse an dem Land wider, trotz Änderungen bei Steueranreizen und Aufenthaltsprogrammen.
Dem Bericht zufolge bleibt Portugal aufgrund seiner politischen Stabilität, der Lebensqualität, des günstigen Klimas, der Sicherheit und des gut etablierten Marktes für Luxusimmobilien weiterhin attraktiv. Städte wie Lissabon, Porto und Regionen an der Algarve ziehen nach wie vor vermögende Käufer an, die entweder einen ständigen Wohnsitz oder eine Zweitwohnung suchen.
Weltweit weisen die Vereinigten Staaten nach wie vor die größte Konzentration an ultravermögenden Personen auf, während China, Deutschland und Japan ebenfalls zu den führenden Märkten zählen. Auch mehrere Länder in Südeuropa verzeichneten ein Wachstum, was die anhaltende Nachfrage nach Standorten widerspiegelt, die Lebensqualitätsvorteile mit Investitionsmöglichkeiten verbinden.
Branchenanalysten stellen fest, dass sich das portugiesische „Golden-Visa“-Programm in den letzten Jahren zwar erheblich verändert hat, das Interesse jedoch eher verlagert als verschwunden ist. Investoren konzentrieren sich zunehmend auf Sektoren wie Investmentfonds, Technologie, Gastgewerbe und Premium-Immobilien anstelle des Kaufs von Wohnimmobilien.
Die Studie verweist zudem auf den weltweit wachsenden Wohlstand im letzten Jahrzehnt, wobei die Zahl der ultrahochvermögenden Personen weltweit trotz Phasen wirtschaftlicher Unsicherheit weiter zunimmt.
Experten gehen davon aus, dass Portugal bei der Anziehung vermögender internationaler Einwohner wettbewerbsfähig bleiben dürfte, insbesondere bei jenen, die langfristige Stabilität, Zugang zu europäischen Märkten und einen hohen Lebensstandard suchen.









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