Diese Ankündigung erfolgte am Sonntag, dem 28. Juni, durch Joana Baptista, die für Projekte und Bauvorhaben im öffentlichen Raum zuständige Stadträtin. Die Initiative zielt darauf ab, eine Flussverbindung wiederherzustellen, die zuletzt während der Expo ’98 in Betrieb war, als Fähren den Transport der Besucher zum Ausstellungsgelände ermöglichten.

Sobald der Betrieb aufgenommen wird, sollen die Fähren, die Cais do Sodré und Terreiro do Paço anfahren, auch im Parque das Nações anlegen und so einen zusätzlichen Verkehrsknotenpunkt im Osten Lissabons schaffen.

Darüber hinaus erwägt die Stadt einen eigenen Flussterminal für die Ausgabe 2028 von „Rock in Rio Lisboa“, und laut Baptista könnte die Anlage vorübergehend errichtet werden, um die große Zahl der Festivalbesucher aufzunehmen, die zur Veranstaltung anreisen.

Diese Pläne für den neuen Terminal werden bereits seit mehreren Monaten diskutiert. Im Januar bestätigte Rui Ribeiro Rei, Präsident von Transtejo Soflusa (TTSL), dass der Fährbetreiber die Machbarkeit der Einführung einer Flussverbindung zum Parque das Nações als Teil seines umfassenderen Netzwerks prüfe.

Die jüngste Ankündigung erfolgt vor dem Hintergrund, dass TTSL sein Angebot an anderen Stellen entlang des Tejo weiter ausbaut; so bestätigte der Betreiber kürzlich erweiterte Fahrpläne auf den Strecken, die Barreiro und Cacilhas mit Lissabon verbinden. An Werktagen beginnen die ersten Abfahrten nun bereits um 5:00 Uhr statt um 5:20 Uhr, während die letzten Fahrten bis 2:30 Uhr statt bis 1:40 Uhr verkehren.

Auch die Fahrpläne an Wochenenden und Feiertagen wurden erweitert, wobei täglich vier zusätzliche Überfahrten angeboten werden.