Die IPMA hat das bekannte Phänomen der Erwärmung der Gewässer im äquatorialen Pazifik aktualisiert, das weltweit zu Klimaveränderungen führt.
Das Institut beruft sich auf das Climate Prediction Center der National Oceanic and Atmospheric Administration (CPC/NOAA) in den Vereinigten Staaten, das berichtet, dass sich der Temperaturindikator bereits in der „El Niño“-Phase befindet und die Temperaturen 1,2 °C über dem Normalwert liegen.
Der sogenannte ENSO-Index ist ein Indikator für den Zustand der Wechselwirkung zwischen Ozean und Atmosphäre.
Anhand dieses Indexes lässt sich feststellen, ob die Welt vor einem „El Niño“ steht, wenn die Meeresoberflächentemperaturen über dem Normalwert liegen, vor einem „La Niña“, wenn sie unter dem Normalwert liegen, oder sich in einer neutralen Phase befindet, wenn die Temperaturen normale Werte aufweisen.
In der Erklärung führt das IPMA aus, dass Prognosen verschiedener Modelle darauf hindeuten, dass in den nächsten Wochen eine Wahrscheinlichkeit von über 99 % besteht, dass sich ein anhaltendes „El Niño“-Ereignis bis Anfang 2027 fortsetzt.
Zudem weist die Organisation auf eine Wahrscheinlichkeit von mehr als 80 % hin, dass es zu einem sehr starken „El Niño“ kommen wird.
Das IPMA bekräftigt, dass das Phänomen zwar im Pazifik auftritt, jedoch erhebliche Auswirkungen auf die globalen Klimamuster haben kann.
Die Auswirkungen des „El Niño“-Phänomens in Portugal sind weder direkt noch statistisch signifikant, doch das IPMA wird die Entwicklung der Lage weiterhin beobachten und bei Bedarf aktuelle Informationen veröffentlichen.
Die Weltorganisation für Meteorologie, die die Informationen des CPC/NOAA bestätigt, warnt davor, dass angesichts der Intensität des Phänomens ein erhöhtes Risiko für extreme Wetterereignisse besteht, insbesondere in den tropischen und äquatorialen Regionen.







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