França Borges (1864–1912) war nicht nur ein Politiker; er war eine beeindruckende intellektuelle Kraft und ein Republikaner durch und durch, dessen journalistische Hartnäckigkeit dazu beitrug, die Grundlagen der Monarchie in Portugal zu untergraben.
Als Gründer der einflussreichen Zeitung „O Mundo“ nutzte Borges das geschriebene Wort als Waffe gegen die royalistische Macht und prägte gekonnt die öffentliche Meinung, bis die revolutionären Strömungen von 1910 schließlich das neue Regime in Portugal einläuteten.
Auch außerhalb der Zeitungsredaktion setzte er sich unermüdlich für die Verbesserung der städtischen Infrastruktur ein, da er der Überzeugung war, dass eine gesunde Republik einen physisch intakten und barrierefreien öffentlichen Raum benötige.
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Seine maßgebliche Rolle bei der Gestaltung des städtischen Lebens wurde schließlich dadurch gewürdigt, dass der Príncipe-Real-Park nach ihm benannt wurde. Dies zeigt, welches Vermächtnis und welche Kraft das geschriebene Wort mit sich bringt. Wenn man diese Geschichte kennt, kann man ganz anders in seinem Park sitzen.





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