In einem spannenden Gespräch auf dem Lusitania Network , der in Zusammenarbeit mit „The Portugal News“ und The Explorers Club, taucht Vieira tief in seine umfangreichen Expeditionen im Kongobecken ein. Er verbrachte Jahre mit Forschungsarbeiten – darunter eine strapaziöse zweiwöchige Wanderung durch den dichten kongolesischen Regenwald im Jahr 2023 – und lebte dabei Seite an Seite mit den BaYaka, die weithin als eine der letzten nomadischen Gruppen ihrer Art gelten.

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Vieira beleuchtet die egalitären sozialen Strukturen der BaYaka, in denen das Teilen nicht nur eine Strategie zur Ressourcenverteilung ist, sondern eine grundlegende Weltanschauung, die Menschen, Tiere und die Waldgeister umfasst. Im Gegensatz zu den starren Hierarchien und der ständigen digitalen Reizflut der modernen Industriegesellschaft pflegen diese abgelegenen Gemeinschaften einen Lebensstil, der in tiefem ökologischem Wissen und unverfälschter Präsenz verwurzelt ist. Das Leben im Regenwald birgt zwar harte Realitäten und Herausforderungen ums Überleben, erinnert uns aber eindrucksvoll an unsere gemeinsame Anpassungsfähigkeit.

Er zieht zudem einen interessanten Vergleich zu einer weiteren Leidenschaft von ihm: dem Klettern. Ein Sport, der erfordert, dass man vollkommen im Moment präsent ist. In unserer modernen Gesellschaft ist dies eher selten der Fall, während die Gemeinschaften im kongolesischen Wald vielleicht beständiger in diesem Zustand leben, da sie weniger modernen Ablenkungen ausgesetzt sind und für ihr Wohlbefinden in der Natur darauf angewiesen sind.

Das Klettern wurde zudem aufgrund seiner Wirkung auf die Menschen zu einem Thema von Interesse. Um mehr darüber und über die übrigen wirklich faszinierenden Geschichten und Reflexionen zu seinen Untersuchungen zu erfahren, hört euch die Folge hier an.