Das Königreich transportiert zunehmend Rohöl über das Rote Meer und die ägyptische Sumed-Pipeline nach Norden und schafft damit eine alternative Route zu den globalen Märkten. Analysten zufolge könnte die Aufrechterhaltung der Exporte über alternative Routen das Vertrauen in die Fähigkeit Saudi-Arabiens stärken, die Energieversorgung in Krisenzeiten sicherzustellen.

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Im August flossen täglich mehr als 1,9 Millionen Barrel Rohöl durch die ägyptische Sumed-Pipeline – im Juni waren es noch weniger als 650.000 Barrel pro Tag. Der Großteil dieser Exporte stammt aus Saudi-Arabien. Saudi Aramco verstärkt zudem seine Bemühungen, die Flexibilität seiner drei Exportrouten zu verbessern, während Analysten der Ansicht sind, dass der Ausbau der Ost-West-Pipeline zusätzliche Kapazitäten schaffen könnte.