Der Vorschlag zielt darauf ab, Bürokratie abzubauen, die europäische Industrie zu schützen und die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Sollte der Mechanismus eingeführt werden, könnte er den Mitgliedstaaten mehr Einfluss auf die EU-Gesetzgebung verschaffen und die Art und Weise verändern, wie Vorschriften in der gesamten Union verabschiedet werden.

In einem Schreiben an den Präsidenten des Europäischen Rates, António Costa, forderten der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz, die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni und der belgische Ministerpräsident Bart De Wever schnellere Planungs- und Genehmigungsverfahren.

Außerdem schlugen sie vor, bestimmte Regelungsbereiche im Rahmen einer neuen Prioritätsregel vorübergehend auszusetzen. Die Regierungschefs forderten die Europäische Kommission nachdrücklich auf, den Verwaltungsaufwand insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen zu verringern.

In dem Vorschlag wurde jedoch nicht konkretisiert, wie der Notfallmechanismus funktionieren soll oder wer ihn auslösen könnte.

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