Nach dem historischen Jahr 2025 mit mehr als 69 000 Zuschauern und 39 ausverkauften Veranstaltungen will die in Faro ansässige Einrichtung nun die Überschneidung von KI und künstlerischem Schaffen erörtern und dabei Themen wie geistiges Eigentum und die sich verändernden Paradigmen des Urheberrechts ansprechen.
Gil Silva, der geschäftsführende Direktor des Theaters, betont, dass das Ziel darin besteht, die Auswirkungen der Technologie auf die Kunst zu untersuchen, was in einer Konferenz im November gipfeln wird, die diesem Thema gewidmet ist.
Das Engagement für Koproduktionen ist nach wie vor groß, mit bemerkenswerten Projekten, an denen ArQuente, Companhia Olga Roriz und casaBranca beteiligt sind, wobei letztere das Stück "Tecno-Zombies" uraufführte. Musikalisch wird das 21-jährige Bestehen des Theaters mit einem Konzert von Maria João, André Mehmari und Carlos Bica gefeiert, das Teil eines Kalenders ist, der auch den neuen Zyklus "Noites à Margem", das Festival "Os Dias Do Jazz" im Mai und einen dem Fado gewidmeten Zyklus mit Künstlern wie Camané und Carminho umfasst.
Im Bereich des Denkens wird das Teatro das Figuras das Projekt "The Invisibles" fortsetzen und im April ein ZOOM-Treffen veranstalten, um seine Rolle als Kulturvermittler und seine Nähe zur Schulgemeinschaft zu stärken.
Das Programm des Jahres 2026 zeichnet sich durch eine starke internationale Komponente und ein breites Spektrum an Genres aus, mit Künstlern wie Tommy Guerrero und der Compañía María Pagés sowie mit großen Produktionen wie der Oper "Un Baile de Máscaras" des Teatro Nacional de São Carlos.
Mit der Wiedereinführung des Konzepts "Abordo" auf den Barriereinseln und den "Musikalischen Dialogen" im Largo da Sé geht das Programm über die Stadtmauern hinaus.
António Miguel Pina, Vorsitzender des Verwaltungsrats, bekräftigt die Ambition des Hauses, sich als wichtigste kulturelle Referenz südlich des Tejo zu etablieren und ein umfassendes künstlerisches Ökosystem zu fördern, das sich den Herausforderungen der Moderne stellt.








