Nach Angaben von Olive Press wird in diesem Dokument der Freispruch von Richter Engemann in Braunschweig "vollständig demontiert" und als "chaotisch" und fehlerhaft bezeichnet. Der Generalbundesanwalt argumentiert nun, dass der Freispruch in fünf Fällen von Vergewaltigung und Kindesmissbrauch sofort aufgehoben werden sollte, um den Weg für einen neuen Prozess zu ebnen.
Die Anfechtung erfolgt nach einer gründlichen Analyse der 680-seitigen Berufung, die Staatsanwalt Hans Christian Wolters im Oktober 2024 eingereicht hatte. Der Bericht weist auf schwerwiegende Mängel in der Art und Weise hin, wie der Richter den Fall behandelte, insbesondere dadurch, dass er ständig Zweifel an der Glaubwürdigkeit wichtiger Zeugen, wie dem Vergewaltigungsopfer Hazel Behan, äußerte.
Behan, die 2004 in der Algarve vergewaltigt wurde, hat über ihr nahestehende Quellen bereits erklärt, dass sie "voll und ganz bereit" sei, wieder vor Gericht zu erscheinen, sollte ein neuer Prozess angeordnet werden, der voraussichtlich vor einem höheren Gericht in Leipzig stattfinden wird.
Während die Entscheidung des Bundesgerichtshofs über die Wiederaufnahme des Verfahrens noch aussteht, taucht Madeleine McCanns Name in kürzlich veröffentlichten Dokumenten im Zusammenhang mit dem Fall Jeffrey Epstein wieder auf.
Den Akten zufolge behauptete ein geschützter Zeuge, im Jahr 2009 eine Frau gesehen zu haben, die Ghislaine Maxwell ähnelte und von einem Kind begleitet wurde, das Madeleine ähnelte.
Diese Behauptungen bleiben jedoch unbestätigt, und die deutschen Behörden konzentrieren sich weiterhin auf Brückner, der nach einer Zeit der Obdachlosigkeit derzeit in einer Sozialwohnung in Kiel lebt.








