Die Technologie fängt überschüssigen Strom auf, speichert ihn in erhitztem Sand und liefert bei Bedarf fossilfreien Dampf. Industrielle Wärme ist für einen großen Teil der Emissionen verantwortlich, und das System könnte Kosten und Emissionen erheblich senken und gleichzeitig eine stabile, ganzjährige Energieversorgung gewährleisten.

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Die Innovation zielt auf eines der schwierigsten Probleme der Klimapolitik ab, die industrielle Wärme, die von fossilen Brennstoffen abhängig ist. Durch die Umwandlung von erneuerbarer Energie in gespeicherte Wärme geht Finnland das Missverhältnis zwischen variabler Energieversorgung und konstanter industrieller Nachfrage an. Wenn das Modell skalierbar ist, könnte es den Übergang der Schwerindustrie zu einer Netto-Nullenergieversorgung neu gestalten und eine praktische Brücke zwischen erneuerbarer Energieerzeugung und dem realen Energiebedarf schlagen.