„Wir sind eine Gemeinde, die neben Durchsetzungsstärke und guten Teams auch über finanzielle Mittel verfügt. Deshalb werden wir einen Kredit aufnehmen; wir werden zur Bank gehen“, betonte Luísa Salgueiro, die für die Sozialistische Partei gewählt wurde.
Zukünftige Diskussion
Die Bürgermeisterin betonte, dass dieser Kreditantrag bei der nächsten öffentlichen Sitzung des Gemeinderats, die für Mittwoch angesetzt ist, erörtert werde.
Nachdem Matosinhos den Wiederaufbau- und Resilienzplan (PRR) zu 100 % umgesetzt und in diesem Bereich mehr als 500 neue und sanierte Wohnungen bereitgestellt hat, möchte die Stadt „mehr tun“, weil sie „mehr braucht“, wie sie betonte.
„Wir haben das Wohnungsproblem in Matosinhos noch nicht gelöst, und wir befinden uns in einer entscheidenden Phase, in der wir entweder auf nationale Maßnahmen warten oder selbst vorangehen – und wir werden vorangehen“, betonte die ehemalige Präsidentin des Nationalen Verbandes portugiesischer Gemeinden (ANMP).
Rückkehr zur Gemeinde
Mit der Beantragung eines Darlehens streckt die Stadtverwaltung Mittel vor, die eigentlich in der Verantwortung der Regierung liegen, da Matosinhos weder warten kann noch vom „Zeitplan“ der PSD/CDS-PP-Regierung abhängig sein darf, betonte sie.
Die Sozialistin stellte klar, dass die Stadtverwaltung von den 40 Millionen Euro mehr als 20 Millionen Euro zurückerhalten werde – ein Betrag, der den 60 % entspricht, für die die Regierung zuständig ist, und der dann in andere Investitionen fließen werde.
Diese neuen Wohnungen, die alle auf kommunalem Grund entstehen, seien nicht für subventionierte Mieten, sondern für erschwingliche Mieten für die Mittelschicht bestimmt, erklärte sie.
„Die bisher von uns errichteten Wohnungen waren für subventionierte Mieten bestimmt, und nun wollen wir Wohnungen mit erschwinglichen Mieten bauen“, betonte sie.
Projekt für junge Menschen
Eines der Projekte werde ausschließlich für junge Menschen bis 35 Jahre bestimmt sein, die derzeit Schwierigkeiten haben, selbstständig zu werden, erklärte sie.
Luísa Salgueiro, die sich in ihrer letzten Amtszeit befindet, schätzte, dass die Wohnungen in drei bis vier Jahren bezugsfertig sein werden.
Von den 500 Wohnungen fallen mehr als 200 in den Zuständigkeitsbereich des Instituts für Wohnungswesen und Stadtsanierung (IHRU), bekräftigte sie.
Neben dem Bau neuer Wohnungen werde die Stadtverwaltung mit diesem Darlehen auch sieben Wohnkomplexe mit insgesamt 1.173 Wohnungen sanieren, die nicht im PRR enthalten waren, fügte sie hinzu.









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