Maria da Graça Carvalho erklärte bei einer Anhörung im Umweltausschuss der Versammlung der Republik, dass die technische Lösung die Nutzung des Grundwassers ergänzen werde, und fügte hinzu, dass die portugiesische Umweltbehörde (APA) und die ÁdP-Gruppe (Águas de Portugal) durch einen veröffentlichten Erlass beauftragt worden seien, innerhalb von 120 Tagen ein Projekt vorzulegen.
In einer Rede vor den Abgeordneten gab die Ministerin einen Überblick über die bisherigen Maßnahmen in den verschiedenen Bereichen des Ministeriums für Umwelt und Energie, kündigte die Vorlage des Fahrplans zur Dekarbonisierung des Luftverkehrs (Ronda) an und erklärte in einem von ihr vorgelegten Dokument, dass Portugal am nächsten Klimagipfel, COP31 (in Turauia), mit einer nationalen Flagge teilnehmen werde.
Die Ministerin erklärte außerdem, dass der Sozialklimaplan bis 2032 1,6 Milliarden Euro bereitstellt und den Schwerpunkt auf Energieeffizienz im Wohnungsbau sowie auf nachhaltige Mobilität legt.
Energiewende
Die Regierung erklärt, dass die Energiewende die Erstellung des Plans zur Akzeptanz erneuerbarer Energien, die stärkere Beteiligung der Kommunen an den Vorteilen erneuerbarer Energien sowie die Verabschiedung (und erste Versteigerung) der Energiespeicherstrategie umfasst.
Bis Ende des Jahres soll zudem das Konzessionsmodell für den Niederspannungsbereich festgelegt, die nationale Strategie für geologische Ressourcen auf den Weg gebracht und das Programm zur Stärkung der Energieversorgungssicherheit kritischer Infrastrukturen umgesetzt werden.
Maßnahmen in großen Parks
Neben der Sanierung mehrerer Küstenabschnitte hob der Minister die Veröffentlichung einer Ausschreibung für Sanierungsmaßnahmen in allen großen Parks (Peneda-Gerês wird der erste sein) sowie ein Projekt zur Wiederherstellung des „Montado“ (Korkeichenwald) in der Region Alentejo hervor.
Im Bereich des Naturschutzes hob Maria da Graça Carvalho außerdem die offizielle Einrichtung des Meeresschutzgebiets Dom Carlos, einen neuen Aktionszyklus zum Schutz des iberischen Luchses und das Programm zur Wiederansiedlung von Steppenvögeln sowie neue Pilotprojekte zur Renaturierung städtischer Ökosysteme (Celorico da Beira, Batalha und Mangualde) hervor.
Die Ministerin erklärte zudem, dass die 61 Bewirtschaftungspläne für besondere Schutzgebiete (SACs) fast fertiggestellt seien; nur drei stünden noch aus. Zum Thema Abfall sagte sie, die APA werde im nächsten Monat eine Ausschreibung zur Standortprüfung für eine Abfallverwertungsanlage an der Algarve veröffentlichen.
Die Regierung habe zudem am 8. September per Dekret einen Aktionsplan gegen die invasive Algenart Rugulopteryx okamurae verabschiedet, fügte sie hinzu.








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