Maria da Graça Carvalho wurde heute vor dem Ad-hoc-Ausschuss des Parlaments für nationale Widerstandsfähigkeit, Katastrophenvorsorge und Überwachung des PTRR – Portugal, Transformation, Wiederaufbau und Widerstandsfähigkeit – angehört, wo sie die Auswirkungen des Unwetters und die ergriffenen Maßnahmen bewertete.

„Die geostrategische Lage ist komplex, und wir wissen nie, wann wir es mit anderen Kräften aus anderen Ländern zu tun haben werden, die uns Probleme bereiten werden. Je unabhängiger wir in den Bereichen Wasser und Energie sind, desto besser sind wir aufgestellt“, erklärte die Ministerin in ihrer Antwort an die Abgeordneten nach der zweiten Runde der Wortmeldungen.

In Bezug auf das Wasser plädierte die Ministerin für Umwelt und Energie für ein Gleichgewicht zwischen zurückgehaltenem und freigesetztem Wasser und erklärte, dass zu viel Rückhaltung ebenfalls Probleme verursache, wie zum Beispiel Sandmangel an den Stränden oder übermäßigen Salzgehalt.

„Wir müssen sehr vorsichtig sein, wenn wir in die Natur eingreifen“, betonte sie.

In Bezug auf Strom und Energie erklärte die Ministerin, Portugal sei im Bereich der erneuerbaren Energien bereits sehr unabhängig und müsse nun bei flüssigen Kraftstoffen für den Verkehr vorankommen.

Das Ziel sei es, wie sie betonte, alles zu elektrifizieren, was möglich ist, aber auch erneuerbare Kraftstoffe zu produzieren.

„Wir müssen unabhängiger werden, denn eines Tages wachen wir auf und die Preise sind stark gestiegen oder es gibt gar keinen Kraftstoff mehr“, betonte sie.