In Soure, im Bezirk Coimbra, wies die Ministerin auf den Anstieg der Kraftstoffpreise hin und stellte fest, dass der Kraftstoffverbrauch, einschließlich des Flugkraftstoffs, im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um etwa 4 bis 6 % gestiegen sei. Die Ministerin fügte hinzu, dass die Zahlen zwar nicht schlecht seien, aber dennoch überraschend.

In diesem Zusammenhang sagte Maria da Graça Carvalho Berichten zufolge, es sei wichtig, dass die Portugiesen beim Kraftstoffverbrauch sparen. Als Beispiel führte die Ministerin an, dass in Krisen ähnlich der aktuellen das Sparen von Kraftstoff stets eine Selbstverständlichkeit gewesen sei und dass einige Länder sogar Sparmaßnahmen verhängt hätten. Die Ministerin fügte außerdem hinzu, dass jeder Einzelne, jedes Unternehmen und jede Institution darüber nachdenken sollte, Energie – einschließlich Kraftstoff – zu sparen.

Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel

Bei einer anderen Gelegenheit soll die Ministerin die Bedeutung der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel angesprochen haben.

Maria da Graça Carvalho ist der Ansicht, dass eine starke Abhängigkeit vom Auto besteht, was den Kraftstoffverbrauch erhöht, wie die Umweltministerin bereits hervorgehoben hat.

Zum Thema öffentlicher Nahverkehr erklärt die Ministerin, dass in diesen Sektor erhebliche Investitionen fließen; sie räumt jedoch ein, dass dies ein langwieriger Prozess ist. Maria da Graça Carvalho erwähnt zudem, dass Investitionen in die U-Bahn-Systeme von Lissabon und Porto getätigt werden, und bekräftigt, dass sich die Mondego-U-Bahn in Coimbra bereits als Erfolg erweist.