Die portugiesische Regierung bereitet eine neue Phase des „E-Home“-Programms vor, mit der die Förderung für Haushalte, die in Energieeffizienz investieren, ausgeweitet wird, indem Anreize für energieeffiziente Geräte mit Photovoltaikanlagen – einschließlich Solarmodulen und Batteriespeichern – kombiniert werden.
Laut idealista zielt das überarbeitete Programm darauf ab, auf dem bestehenden E-Home-Modell aufzubauen und gleichzeitig Familien dabei zu unterstützen, ihre Energiekosten zu senken und den Übergang zu sauberer Energie zu beschleunigen.
Im Gespräch mit dem „Jornal de Negócios“ und „Antena 1“ erklärte Umweltministerin Maria da Graça Carvalho, dass ein eigenständiges Programm zur Förderung von Solarmodulen und Batterien in diesem Jahr nun wohl nicht mehr auf den Weg gebracht werde. Stattdessen plant die Regierung, diese Maßnahmen in ein neues „Photovoltaik-E-Home“-Programm zu integrieren, das Gutscheine sowohl für Haushaltsgeräte als auch für Solaranlagen bereitstellen würde.
Die Ministerin erklärte, dass der Umweltfonds aufgrund außerordentlicher Ausgaben im Zusammenhang mit den jüngsten Stürmen und den nach der Krise im Nahen Osten eingeführten Unterstützungsmaßnahmen unter erhöhtem finanziellen Druck stehe.
Unterdessen wird erwartet, dass in der zweiten Hälfte des Jahres 2026 eine zweite Förderrunde in Höhe von 10 Millionen Euro für Elektrofahrzeuge anläuft. Die erste Förderphase war in weniger als zwei Stunden vollständig ausgeschöpft und unterstützte den Kauf von 2.200 Elektrofahrzeugen. Zwischen 300 und 400 Anträge stehen noch auf einer Warteliste und könnten dennoch gefördert werden, falls genehmigte Antragsteller ihren Kauf nicht tätigen.
Die zusätzliche Zuweisung von 10 Millionen Euro wurde bereits vom Ministerrat und vom Finanzministerium genehmigt.
Die Regierung bereitet zudem die Einführung des Sozialen Klimafonds vor, eines vierjährigen Programms im Umfang von 1,6 Milliarden Euro, das in erster Linie auf die Unterstützung schutzbedürftiger Haushalte abzielt. Der Fonds wird auch kleine und mittlere Unternehmen in dünn besiedelten Regionen sowie Initiativen für nachhaltigen Verkehr unterstützen, darunter Elektrobusse und innovative Mobilitätslösungen.
Der Fonds, der voraussichtlich ab Mitte 2027 mit der Finanzierung von Projekten beginnen wird, wird einen „Effizienz-Gutschein“ umfassen, der sich am E-Home-Modell orientiert.
Carvalho hob zudem Portugals Fortschritte bei der Bekämpfung der Energiearmut hervor und erklärte, die Quote sei mit Unterstützung des Aufbau- und Resilienzplans (PRR) von rund 20 Prozent auf 15 Prozent gesunken. Sie fügte hinzu, dass die Europäische Kommission Portugals Einsatz von PRR-Mitteln zur Verbesserung der Energieeffizienz gewürdigt habe, und verwies dabei auf die Sanierung von 85.000 Wohnungen sowie den Abschluss des nationalen Fensteraustauschprogramms.






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