Laut dem aktuellen Informa D&B-Barometer ist diese Abschwächung seit Anfang 2026 zu beobachten, wodurch sich die Zahlen nach dem starken Wachstum im Jahr 2025 wieder den jüngsten historischen Durchschnittswerten annähern.
Demgegenüber verzeichnete das Unternehmensumfeld die Schließung von fast 7.000 Unternehmen und die Einleitung von 1.216 neuen Insolvenzverfahren, was einem Anstieg dieses Indikators um 5 % entspricht.
Von den bis Juli verzeichneten Insolvenzen und Schließungen entfiel mehr als die Hälfte – etwa 51 % der Gesamtzahl – auf die Branchen Unternehmensdienstleistungen, Einzelhandel, allgemeine Dienstleistungen sowie Beherbergung und Gastronomie.
Was die Insolvenzen betrifft, hebt das Barometer eine deutliche Verschlechterung im Immobilienbereich (plus 107 %) und im Gastronomiesektor (plus 23 %) hervor.
Darüber hinaus konzentrierte sich fast ein Viertel der neuen Insolvenzverfahren auf die Textil- und Modebranche sowie das Baugewerbe, wobei Schließungen am häufigsten in großen Ballungszentren und Gebieten mit hoher Unternehmensdichte zu verzeichnen waren. Über einen Zeitraum von zwölf Monaten haben seit August des vergangenen Jahres 14.372 Unternehmen ihren Betrieb eingestellt; diese Zahl entspricht jedoch einem Rückgang von 8,6 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.
Im Bereich des Unternehmertums entfielen 59 % der in den ersten sieben Monaten des Jahres 2026 im Land gegründeten neuen Unternehmen auf vier Wirtschaftssektoren: Insgesamt wurden 19.024 neue Unternehmen in den Bereichen Unternehmensdienstleistungen, Bauwesen, allgemeine Dienstleistungen und Immobilien gegründet.
Die einzigen Ausnahmen vom allgemeinen Rückgangstrend bildeten das Baugewerbe, das um 12 % auf 4.818 neue Unternehmen wuchs – insbesondere angetrieben durch die Aktivitäten in den Distrikten Lissabon, Porto, Braga und Setúbal sowie der Sektor der Informations- und Kommunikationstechnologien, der um 5,1 % auf 2.400 neue Unternehmen zulegte, was vor allem auf die Bereiche Beratung und Programmierung zurückzuführen war.
Demgegenüber verzeichnete der Sektor Landwirtschaft und Viehzucht mit einem Rückgang der Unternehmensgründungen um 34 % den stärksten Einbruch. Diese Abschwächung der Geschäftstätigkeit erstreckte sich auf fast alle Bezirke des Landes, wobei die einzigen positiven Ausnahmen Santarém (plus 3,3 %), Coimbra (plus 2,1 %) und Vila Real (plus 1,1 %) waren.








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