Ohne Berücksichtigung der Auswirkungen des Verkaufs von Secil durch Semapa belief sich der kombinierte Nettogewinn auf 3,142 Milliarden Euro, was einem Anstieg von 13,4 Prozent gegenüber den 2,771 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum entspricht.
Galp, EDP, EDP Renováveis und BCP leisteten den größten Beitrag und machten zusammen mehr als 62 Prozent des Gesamtgewinns aus, wie ECO News berichtet.
Die Entwicklung fiel je nach Branche unterschiedlich aus: Energie- und Bankunternehmen verzeichneten stärkere Ergebnisse, während Exporteure mit Schwierigkeiten aufgrund von Stürmen und höheren Preisen im Zusammenhang mit dem Krieg im Iran zu kämpfen hatten.
Galp verzeichnete den höchsten Gewinn mit einem Nettogewinn von 812 Millionen Euro im ersten Halbjahr, was einem Anstieg von 43,7 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Das Unternehmen erhöhte zudem sein EBITDA-Ziel für 2026 auf 4 Milliarden Euro, ausgehend von einem bisherigen Mindestwert von 2,6 Milliarden Euro.
EDP meldete im ersten Halbjahr einen Gewinn von 732 Millionen Euro und erhöhte sein Nettogewinnziel für das Gesamtjahr auf 1,4 Milliarden Euro. Im Vergleich dazu wurden 2025 1,15 Milliarden Euro verbucht, und die bisherige Prognose lag zwischen 1,2 und 1,3 Milliarden Euro.
BCP verzeichnete einen Nettogewinn von 566 Millionen Euro, während Semapa 570 Millionen Euro auswies, was größtenteils auf den Veräußerungsgewinn aus dem Verkauf von Secil zurückzuführen ist.
Der Umsatz der PSI-Unternehmen stieg im ersten Halbjahr um fast 7 Prozent auf 53,3 Milliarden Euro.
Das EBITDA, also das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen, stieg um 12,8 Prozent auf 9,6 Milliarden Euro, wodurch die EBITDA-Marge über 18 Prozent lag.
Die Ergebnisse haben auch den portugiesischen Aktienmarkt gestützt. Der PSI stieg in den ersten acht Monaten des Jahres um mehr als 14 Prozent und notiert auf einem 18-Jahres-Hoch.








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