In einer Sitzung hinter verschlossenen Türen beschloss der Gemeinderat mit Stimmenmehrheit – bei Gegenstimmen der Partei Chega –, den Anteil der Gemeinde an der Einkommensteuer der Einwohner von 3,75 % auf 3,375 % zu senken.
Gemeinden können bis zu 5 % der Einkommensteuer einbehalten.
Die Gemeinde Lourinhã beschloss einstimmig, den Satz der kommunalen Grundsteuer für städtische Gebäude bei 0,35 % zu belassen. Der Mindestsatz beträgt 0,3 %, der Höchstsatz 0,45 %.
Wie in den letzten Jahren wird die IMI (kommunale Grundsteuer) für Haupt- und Dauerwohnsitze, die mit dem Steuerwohnsitz der Eigentümer übereinstimmen, für Familien mit einem unterhaltsberechtigten Familienmitglied um 30 €, bei zwei unterhaltsberechtigten Familienmitgliedern um 70 € und bei drei oder mehr unterhaltsberechtigten Familienmitgliedern um 140 € gesenkt.
Der Stadtrat beschloss außerdem einstimmig, einen Aufschlag von 1 % auf den steuerpflichtigen Gewinn von Unternehmen mit einem Jahresumsatz von mehr als 150.000 € zu erheben, wobei Unternehmen unterhalb dieses Betrags davon ausgenommen sind, sofern sie mindestens eine Million Euro investiert und mindestens drei Arbeitsplätze geschaffen haben, oder die sich in den letzten drei Jahren in der Gemeinde niedergelassen und mindestens drei Arbeitsplätze geschaffen haben.
Das Steuerpaket für 2027 wird noch in diesem Monat der Gemeindeversammlung vorgelegt.
Bei den Kommunalwahlen im Oktober 2025 gewann die PSD erstmals die Gemeinde von der PS, erzielte jedoch weder im Stadtrat noch in der Gemeindeversammlung von Lourinhã eine Mehrheit.








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