In einer Stellungnahme gegenüber der Nachrichtenagentur Lusa erklärte der subregionale Leiter für Notfall- und Katastrophenschutz im Zentral-Alentejo, Fábio Pontes, dass der Brand am 16. September gegen 9:15 Uhr „eine Front aufweise, die den Einsatzkräften nachgibt“.

„Wir haben Einsatzkräfte entlang des gesamten Brandperimeters positioniert, insbesondere Bodeneinheiten, darunter Bulldozer, sowie Luftunterstützung“, betonte er und wies darauf hin, dass das Ziel darin bestehe, „den Brand in den nächsten Stunden unter Kontrolle zu bringen“.

Dem Offizier zufolge waren die Hauptschwierigkeiten bei der Bekämpfung der Flammen der starke Wind in der Region und die Geländebeschaffenheit.

„Es gibt Bereiche mit steilen Hängen, in denen man nur zu Fuß arbeiten kann. Der Einsatz von Fahrzeugen oder Planierraupen ist dort nicht möglich“, erklärte er. Der subregionale Leiter für Notfall- und Zivilschutz im Zentral-Alentejo erklärte, dass sich das Feuer aufgrund des Windes am Nachmittag des 15. September „von Beginn an erheblich ausgebreitet“ habe, und betonte, dass bislang „keine Häuser bedroht sind oder waren“.

Laut Fábio Pontes erlitten zwei Feuerwehrleute während des Einsatzes leichte Verletzungen: einer durch einen Sturz, der andere durch Erschöpfung.

Um 9:15 Uhr waren 364 Einsatzkräfte im Einsatz, unterstützt von 135 Fahrzeugen und drei Flugzeugen – zwei zur Brandbekämpfung und eines zur Überwachung.

Das Feuer, für das am 15. September um 15:31 Uhr Alarm ausgelöst wurde, brach im Gebiet Monte da Lameira zwischen Portel und der Gemeinde Monte do Trigo in dieser Gemeinde im Alentejo aus.

Die Schnellstraße IP2 zwischen Monte do Trigo und Portel bleibt laut der subregionalen Notfall- und Katastrophenschutzleitung des Zentral-Alentejo weiterhin für den Verkehr gesperrt.