Das Tool wandelt wissenschaftliche Prognosen in eine anschauliche Karte um und könnte Gemeinden dabei helfen, sich auf den künftigen Gletscherschwund vorzubereiten. In der Schweiz verschwand der Bella-Tola-Gletscher im August dieses Jahres, was weitgehend mit der Prognose der Forscher übereinstimmt, wonach er zwischen 2026 und 2029 verschwinden würde.

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Mit dem „Global Glacier Extinction Explorer“ können Nutzer nach Gletschern suchen und deren voraussichtliches Überleben unter verschiedenen Erwärmungsszenarien vergleichen.

Bei einer Erwärmung um 1,5 °C könnte bis zum Jahr 2100 fast die Hälfte der heutigen Gletscher erhalten bleiben, verglichen mit etwa 20 Prozent bei einer Erwärmung um 2,7 °C. In den europäischen Alpen könnten bei einer Erwärmung um 2,7 °C etwa 110 Gletscher erhalten bleiben, bei einer Erwärmung um 4 °C wären es nur noch etwa 20.