Laut mehreren Folien, die Lusa vorlagen, geht aus der Präsentation des von der Firma OPT ausgearbeiteten Plans hervor, die am Mittwoch vor Vertretern der Branche gehalten wurde, dass hinsichtlich des Ausbaus des U-Bahn-Netzes während der Laufzeit des PMUS (10 Jahre) der Ausbau der U-Bahn um die Linie Campo Alegre sowie die „Einleitung von Studien für die nächste Ausbauphase“ des Netzes vorgesehen ist.
In dieser nächsten Phase, die in die Zeit nach dem PMUS fällt, wird vorgeschlagen, die Rosa-Linie (die derzeit zwischen São Bento und Casa da Música im Bau ist) zu verlängern und sie bis nach Campanhã zu einem Ring zu schließen, mit einer Anbindung an die Amarela-Linie am Universitätscampus, eine künftige Verlängerung der Linie „Campo Alegre“ in der Gemeinde Bonfim sowie eine Verbindung zwischen São Bento und Campanhã über Campo 24 de Agosto.
Verlängerung der Rubi-Linie
Was die Verlängerung der Rubi-Linie (Santo Ovídio – Casa da Música) betrifft, so ist deren Fortführung bis zur Stadtgrenze an der Circunvalação geplant, wobei die Strecke durch Carvalhido und Prelada verläuft.
Was die Campo-Alegre-Linie betrifft, die im PMUS-Zeitraum zwischen Galiza und Matosinhos Sul geplant war, wird für die Zeit nach dem PMUS eine Erweiterung in Richtung Zentrum und Ostzone vorgeschlagen, die über Trindade bis nach Campanhã führt.
In Asprela ist eine „Neuausrichtung der Gelben Linie“ zwischen dem Universitätscampus und dem IPO (Portugiesisches Onkologieinstitut) geplant, zusammen mit einer „neuen intermodalen Schnittstelle am São-João-Krankenhaus“, einem Gebiet, das bereits von der Gelben Linie und der Bahnlinie nach Leixões bedient wird und nun zusätzlich zu den Bussen auch die Linien São Mamede und Maia II aufnehmen wird.
Was die sanften oder aktiven Mobilitätsformen betrifft – und obwohl dies vom Stadtrat von Porto in einer am Mittwoch veröffentlichten Erklärung nicht erwähnt wurde –, sind im Bereich des Radverkehrs laut einer der Folien Verbesserungen des bestehenden Netzes und dessen Ausbau geplant, ebenso wie die Erweiterung des Netzes an Fahrradabstellplätzen, die Einführung eines Fahrradverleihsystems, eine spezielle Beschilderung, Fahrradparkuhren, Baumpflanzungen, Fahrradzüge sowie Kampagnen zur Förderung der Nutzung aktiver Fortbewegungsarten.
Im Bereich der Netzverbesserung und -erweiterung gibt es wichtige städtische Achsen, deren Ausbau laut einer vorgestellten Karte auf die langfristige Perspektive verlagert wird, wie beispielsweise die Avenida da Boavista, die Avenida Gustavo Eiffel und die Campo-Alegre-Achse, die Rua Diogo Botelho sowie die künftige Avenida Nun’Álvares.
Kurzfristig sind Verbesserungen an den Radwegen in der Rua da Constituição und der Avenida da França sowie am Verkehrsknotenpunkt Asprela geplant, ebenso wie der Bau der Verbindung zwischen dem Stadtzentrum und Asprela.
Fußgängermobilität
Im Hinblick auf die Fußgängermobilität sind Maßnahmen zur Konsolidierung der Fußgängerinfrastruktur, zur Verbesserung der Barrierefreiheit auf vorrangigen Achsen, zur Verbesserung der Fußgängerwege im öffentlichen Raum, zur Installation mechanischer Hilfsmittel sowie zur Minimierung der Barrierewirkung großer Verkehrsachsen und topografischer Unebenheiten aufgeführt.
Ebenfalls geplant ist die „Einführung von 30-km/h-Zonen“, in denen der Verkehr nur mit bis zu 30 km/h [30 Kilometer pro Stunde] erlaubt ist, „nach einer Blocklogik, wodurch ‚wasserdichte‘ Stadtzentren in Bezug auf das Straßennetz geschaffen werden, wobei der Schwerpunkt auf Verkehrsberuhigung, Verkehrsfiltern und Richtungsänderungen liegt, um den Durchgangsverkehr zu unterbinden.
Die erste Phase ist für Boavista in fünf „Makrozonen“ geplant, mit „Potenzial zur Übertragung auf die gesamte Stadt“.
Am 1. Juli hob der Stadtrat von Porto „den Ausbau des U-Bahn-Netzes durch die künftigen Linien São Mamede, Gondomar II, Maia II und Campo Alegre; die Fertigstellung der Außenringstraße und die daraus resultierende Nutzung des VCI-Korridors als Achse des territorialen Zusammenhalts; die Wiederinbetriebnahme der Alfândega-Nebenstrecke; die Stärkung der Buskorridore mit der bis Ende 2026 geplanten Umsetzung von sechs Kilometern; die Einführung von Ampelvorrangsystemen für den öffentlichen Nahverkehr sowie die Ausweitung des „Via Livre“-Protokolls zur Verbesserung der Ahndung von Falschparken.
„Die Strategie umfasst zudem die schrittweise Umsetzung des ‚Netzwerks 30‘ in der gesamten Stadt, die Ausweitung von gemeinsamen Nutzungszonen und der für den Autoverkehr gesperrten Zonen (ZAAC) in der Altstadt, die Wiederherstellung der Flussverbindung zwischen Porto und Vila Nova de Gaia, die Reaktivierung der Straßenbahnlinie sowie eine Neuordnung der Parkraumpolitik und des Verkehrsmanagements, um auf integrierte Weise auf die Herausforderungen zu reagieren, die das Wachstum der Stadt mit sich bringt“, betonte die Stadtverwaltung.
Der für Mobilität zuständige Stadtrat Hugo Beirão Rodrigues betonte, wie wichtig es sei, „die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass die Bürger neue Fortbewegungsweisen annehmen können und auf diese Weise eine neue Mobilitätskultur in Porto entsteht.“








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