Möglicherweise geht es darum, bereits Bestehendes zu erwerben.
Immer mehr Investoren erkennen, dass Portugal vor einem Generationswechsel steht, wie ihn das Land seit Jahrzehnten nicht mehr erlebt hat. Familienunternehmen machen Berichten zufolge 70 % bis 80 % der portugiesischen Unternehmen aus, beschäftigen rund die Hälfte der Erwerbsbevölkerung des Landes und erwirtschaften etwa 65 % des portugiesischen BIP.
Viele der Unternehmer, die diese Unternehmen in den 1980er- und 1990er-Jahren aufgebaut haben, nähern sich nun dem Ruhestand. Für viele gibt es keinen klaren Nachfolgeplan.
Institutionelle Investoren nehmen diese Chance wahr.
Laut TTR Data stieg der Wert der angekündigten Transaktionen in Portugal im Jahr 2025 im Vergleich zum Vorjahr um 28 % auf 17,6 Mrd. €, da Private-Equity-Firmen und internationale Investoren Übernahmen in den Bereichen Gastgewerbe, Gesundheitswesen, Fertigung und Industrie vorantrieben.
Für mich ist dies eines der bislang deutlichsten Signale dafür, dass Portugals Investitionslandschaft in eine neue Phase eintritt.
Das Gastgewerbe sticht als einer der Sektoren mit den größten Chancen hervor.
In ganz Portugal gibt es Hunderte von unabhängig geführten Boutique-Hotels, Pensionen, Unterkünften für den ländlichen Tourismus und Gastronomiebetrieben. Viele davon befinden sich an erstklassigen Standorten in Märkten, die von einem Rekordtourismus und einer steigenden internationalen Nachfrage profitieren. Dennoch werden viele weiterhin unabhängig betrieben und haben nur begrenzten Zugang zu den Technologien, dem Marketing, der Kaufkraft und den Betriebssystemen, die größere Plattformen im Gastgewerbe täglich nutzen.
Chancen, ohne sich ausschließlich auf steigende Immobilienpreise zu verlassen.
Eine der ältesten Strategien im Private-Equity-Bereich ist der Erwerb von unterdurchschnittlich performenden Unternehmen in überdurchschnittlich performenden Märkten. Durch die Verbesserung der Betriebsabläufe, die Zentralisierung des Ertragsmanagements, die Schaffung von Einkaufseffizienzen, die Stärkung des Markenauftritts und die gemeinsame Nutzung von Backoffice-Funktionen über mehrere Objekte hinweg können Betreiber oft die Rentabilität steigern und gleichzeitig das Gästeerlebnis verbessern.
Im Laufe der Zeit kann sich ein Portfolio unabhängiger Unternehmen zu einer integrierten Gastgewerbeplattform entwickeln, die über eine größere Reichweite, einen stärkeren Cashflow und einen höheren Unternehmenswert verfügt, als die einzelnen Objekte für sich allein erreichen könnten.
Diese Anlagephilosophie bildet die Grundlage unseres künftigen „Portugal Golden Visa Hospitality & Tourism Fund“.
Anstatt uns auf Neuentwicklungen zu konzentrieren, besteht unsere Strategie darin, hochwertige Gastgewerbeunternehmen mit ungenutztem Potenzial zu identifizieren, ihre Einzigartigkeit zu bewahren, ihre Betriebsabläufe zu verbessern und durch disziplinierte Umsetzung und Skalierung Wert zu schaffen.
Portugals Tourismusbranche sorgt weiterhin für Schlagzeilen und zieht Investoren an.
Das nächste Kapitel könnte von den Investoren geschrieben werden, die erkennen, dass die größte Chance des Landes nicht einfach im Bau neuer Hotels liegt – sondern darin, herausragenden bestehenden Unternehmen dabei zu helfen, ihr volles Potenzial auszuschöpfen.









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