Daten aus dem „Municipal Barometer“ von Imovirtualzeigen, dass sieben Gemeinden in Portugal bereits durchschnittliche Verkaufspreise von 750.000 € oder mehr aufweisen, „während einige der höchsten Wertsteigerungsraten weiterhin in deutlich erschwinglicheren Märkten zu verzeichnen sind“. Dieser Trend zeigt, dass sich der Markt zunehmend diversifiziert, wobei „Preisniveaus und Wertsteigerungsraten je nach Region ihrer eigenen Dynamik folgen“.

Sylvia Bozzo, Marketingmanagerin bei Imovirtual, erklärt in einer Pressemitteilung: „Es reicht nicht mehr aus, nur die Gemeinden zu betrachten, in denen Immobilien am teuersten sind, um die Entwicklung des portugiesischen Immobilienmarktes zu verstehen. Wir beobachten weiterhin sehr hohe Preise in einigen Gebieten, sehen aber auch deutliche Preisanstiege in Märkten mit ganz anderen Merkmalen. Dies zeigt, dass die Entwicklung des Sektors zunehmend von lokalen Dynamiken abhängt – wie Wohnnachfrage, Investitionen, Tourismus oder Lebensqualität – und nicht nur von einem einzigen nationalen Trend.“

Wo befinden sich die teuersten Immobilien?

Imovirtual zeigt, dass sich die höchsten Immobilienpreise auf eine kleine Anzahl von Gemeinden konzentrieren.

Cascais bleibt die teuerste Gemeinde für den Kauf eines Hauses, „mit einem Durchschnittspreis von 1,3 Millionen Euro, gefolgt von Grândola mit 1,1 Millionen Euro und Calheta auf Madeira mit 920.000 Euro.“

Die anderen sieben Gemeinden, in denen der durchschnittliche Immobilienpreis 750.000 € übersteigt oder erreicht, sind „Castro Marim (860.000 €), Loulé (779.000 €), Oeiras (750.000 €) und São Brás de Alportel (750.000 €)“.

Die Bedeutung der Algarve

Imovirtual stellt fest, dass die Algarve für den High-End-Markt zunehmend an Bedeutung gewinnt und in den Top 10 vertreten ist, zu denen auch die Gemeinden Lissabon (720.000 €) und Sines (670.000 €) gehören.

Die erschwinglichsten Gemeinden

Was die erschwinglichsten Immobilien angeht, ist Vila Velha de Ródão mit einem Durchschnittspreis von 49.000 € die günstigste Gemeinde, „gefolgt von Pampilhosa da Serra (56.250 €), Vinhais (57.000 €) und Proença-a-Nova (67.500 €).“ Castelo Branco, Baião, Guarda, Bragança, Portalegre und Beja gehören ebenfalls zu den Top 10, wobei die Durchschnittspreise 210.000 € nicht überschreiten.

Imovirtual stellt zudem fest, dass diese Märkte die höchsten jährlichen Preisanstiege verzeichneten, wie beispielsweise Portalegre, wo ein Anstieg von 32,6 Prozent zu verzeichnen war.