Nach diesen Änderungen lag der Dreimonatssatz, der auf 2,647 Prozent stieg, weiterhin unter dem Sechsmonatssatz (2,820 Prozent) und dem Zwölfmonatssatz (3,160 Prozent).

Der 6-Monats-Euribor-Zinssatz, der im Januar 2024 in Portugal zum am häufigsten verwendeten Referenzzinssatz für variabel verzinsliche Hypotheken wurde, stieg heute und notierte bei 2,820 Prozent – 0,014 Punkte höher als am 10. September und ein neuer Höchststand seit November 2024.

Daten der Bank von Portugal (BdP) für Juli zeigen, dass der 6-Monats-Euribor 39,87 Prozent des Bestands an variabel verzinslichen Darlehen für selbstgenutzte Dauerwohnungen ausmachte.

Aus denselben Daten geht hervor, dass der 12-Monats- und der 3-Monats-Euribor-Satz 31,26 Prozent bzw. 24,40 Prozent ausmachten.

Im 12-Monats-Zeitraum stieg der Euribor-Satz ebenfalls erneut an, und zwar auf 3,160 Prozent, was einem Anstieg um 0,022 Punkte entspricht und einen neuen Höchststand seit August 2024 darstellt.

Ebenso stieg der 3-Monats-Euribor heute und schloss bei 2,647 Prozent, 0,004 Punkte höher als am Donnerstag.

Am 10. September hob die Europäische Zentralbank (EZB) – wie vom Markt erwartet – ihre Leitzinsen um 25 Basispunkte an, nachdem sie diese im Juli unverändert gelassen hatte.

Im Juni hatte die EZB ihre Leitzinsen zum ersten Mal seit September 2023 um 25 Basispunkte angehoben, nachdem sie diese im April unverändert belassen hatte – die siebte Sitzung in Folge, bei der die Zinsen unverändert blieben, und die achte Senkung seit Beginn des Zinssenkungszyklus der Bank im Juni 2024.

Die nächste geldpolitische Sitzung der EZB findet am 28. und 29. Oktober in Frankfurt statt.

Im August stieg der Monatsdurchschnitt des Euribor für die Laufzeiten von drei, sechs und zwölf Monaten erneut an, allerdings stärker als im Juli und deutlicher bei den längerfristigen Laufzeiten.

Der monatliche Durchschnittszinssatz des Euribor stieg im August um 0,088 Prozentpunkte auf 2,513 Prozent für die dreimonatige Laufzeit und um 0,066 Prozentpunkte auf 2,713 Prozent für die sechsmonatige Laufzeit.

Was den 12-Monats-Satz betrifft, so stieg der monatliche Durchschnittswert des Euribor nach einem Rückgang im Juni um 0,099 Prozentpunkte auf 2,954 Prozent.

Die Euribor-Zinssätze ergeben sich aus dem Durchschnitt der Zinssätze, zu denen eine Gruppe von 21 Banken der Eurozone bereit ist, sich auf dem Interbankenmarkt gegenseitig Geld zu leihen.