Die Kampagne, die sich landesweit an rund 670.000 Schüler in ihrem Zuständigkeitsbereich richtet, zielt darauf ab, das Bewusstsein für selbstschützendes und inklusives Verhalten zu schärfen und Verhaltensweisen zu verhindern, die die soziale Ordnung stören, teilte die GNR in einer Erklärung mit.
Im Rahmen dieses Programms verzeichnete die GNR im letzten Schuljahr 2.631 Straftaten im schulischen Umfeld, darunter einfache vorsätzliche Körperverletzung (950), Drohungen und Nötigung (388), gelegentliche Diebstähle unbewachter Gegenstände (137) sowie Verleumdung, üble Nachrede und Beleidigung (118 Fälle).
Die Polizei weist darauf hin, dass es auch schwerwiegendere Straftaten gibt, wenn auch in geringerer Zahl, wie beispielsweise sonstige Straftaten gegen die sexuelle Freiheit und Selbstbestimmung (61 Fälle), Misshandlung oder Überlastung von Minderjährigen (45 Fälle) sowie Besitz oder Handel mit verbotenen Waffen (45 Fälle).
Ebenfalls registriert wurden Straftaten im Zusammenhang mit Drogenhandel (44 Fälle), sexueller Missbrauch von Kindern, Jugendlichen und Minderjährigen in Abhängigkeitsverhältnissen oder in schutzbedürftigen Situationen (20 Fälle) sowie sonstige Vertrauensbrüche (18 Fälle).
Die Beamten der GNR verzeichneten zudem 748 nicht strafbare Vorfälle, Störungen des Schulbetriebs (374), Fälle von Schulabbruch (230) und Suchtverhalten (84).
Im Schuljahr 2025/2026 führte die GNR 17.276 Aufklärungsmaßnahmen durch, die 790.073 Angehörige der betreuten Schulgemeinschaft (Schüler, Lehrer, pädagogische Hilfskräfte und Erziehungsberechtigte) erreichten.
„Angesichts des zu erwartenden Anstiegs des Verkehrsaufkommens bei der Rückkehr in die Schule wird ein besonderer Schwerpunkt auch auf die Sicherheit im Schülerverkehr gelegt, wobei die Fahrer auf die Pflicht zum Anlegen von Sicherheitsgurten und zur Verwendung von Kinderrückhaltesystemen hingewiesen werden“, so die GNR.
Nach Angaben der GNR zielt das „Programm für sichere Schulen (PES) darauf ab, riskantes Verhalten zu verhindern und das Auftreten von Situationen zu reduzieren, die die Sicherheit von Schülern, Lehrern und anderen im schulischen Umfeld und dessen Umgebung beteiligten Personen gefährden könnten.“
Auch die Polizei für öffentliche Sicherheit (PSP) hat seit dem 7. September im Rahmen des Programms „Sichere Schule“ ihre Präsenz in der Nähe von Bildungseinrichtungen sowie entlang der Wege zwischen Wohnort und Schule sowie zwischen Schule und Wohnort von Schülern, Lehrern, Eltern und pädagogischen Hilfskräften verstärkt.
Die Operation „Beginn des Schuljahres 2026/2027“ ist präventiv angelegt und findet im gesamten Staatsgebiet statt, wobei Angehörige der PSP die Sicherheit der Schulgemeinschaft bei der Rückkehr zum Schulbetrieb gewährleisten.








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