In einer Erklärung, die in den sozialen Netzwerken veröffentlicht wurde, erklärte die ULS von Castelo Branco, dass das Vorkommen der Mücke Aedes albopictus in der Gemeinde durch das Vektorüberwachungsnetzwerk (REVIVE) festgestellt wurde, das vom Nationalen Gesundheitsinstitut Dr. Ricardo Jorge und der Generaldirektion für Gesundheit (DGS) in Zusammenarbeit mit der Abteilung für öffentliche Gesundheit entwickelt wurde.

„Mücken dieser Art, auch als Tigermücken bekannt, können Viren übertragen, die bei der Bevölkerung Krankheiten verursachen. Bislang wurden jedoch auf nationalem Gebiet keine mit Viren infizierten Mücken nachgewiesen“, betonte die Behörde.

Den vorliegenden Informationen zufolge untersuchen mehrere Gesundheitsbehörden den Fall weiterhin und haben bereits den Reaktionsplan verstärkt, um diese Mücke zu überwachen und die erforderlichen Maßnahmen umzusetzen.

„Der Nachweis dieser Mückenart war bereits zu erwarten, da ihr Vorkommen bereits in mehreren Regionen des Landes festgestellt wurde.“

Um die Vermehrung dieser Mücke zu verhindern, die ihre Eier in kleinen stehenden Gewässern ablegt, bittet die lokale Gesundheitsstelle (ULS) von Castelo Branco die Bevölkerung um Mithilfe.

In diesem Zusammenhang empfiehlt sie, kleine Stauwasserbehälter wie Vasen, Eimer, Gläser, Reifen, Dosen und anderen zurückgelassenen Festmüll, in dem sich Wasser ansammelt, zu reinigen, zu leeren und/oder zu entsorgen.

Außerdem wird darum gebeten, stehende Gewässer abzudecken sowie Schwimmbadwasser zu reinigen und aufzubereiten und Schwimmbecken abzudecken, wenn sie nicht genutzt werden.

Die Reinigung von Dachrinnen und anderen Stellen, an denen sich Wasser ansammeln kann, sowie das Verschließen von Mülltonnen sind weitere zu beachtende Aspekte.

Die Aedes albopictus-Mücke zeichnet sich durch ihre dunkle Färbung aus, mit einem weißen Streifen entlang des Kopfes und des oberen Brustrumpfs sowie einem Muster aus weißen und schwarzen Streifen am Rumpf und an den Beinen.

Invasive Aedes-Mücken wurden in Portugal erstmals 2005 auf Madeira nachgewiesen. Aedes albopictus wurde 2017 im Norden (Penafiel), 2018 an der Algarve (Loulé) und 2022 im Alentejo (Mértola) auf das Festland eingeschleppt.

Ende September 2025 wurde die Tigermücke auch in Covilhã im Bezirk Castelo Branco nachgewiesen.