Aus dem Bericht des portugiesischen Verbands für erneuerbare Energien (APREN) geht hervor, dass allein im August 69,2 % bzw. 2.298 Gigawattstunden (GWh) der in diesem Monat insgesamt erzeugten 3.320 GWh auf Strom aus erneuerbaren Energien entfielen.

„Der Monat August zeichnete sich durch den starken Beitrag und das ausgewogene Verhältnis zwischen Solarenergie (die erneut die Stromerzeugung anführte) und Windenergie aus, die 23,7 % bzw. 23,3 % des Erzeugungsmixes ausmachten“, so der Verband in einer Erklärung. Die Wasserkraft liegt mit 14,9 % an dritter Stelle, gefolgt von der Bioenergie mit 7,3 %.

Energieverbrauch

Allein im August reichte die Erzeugung erneuerbarer Energien aus, um den gesamten Verbrauch für 14 Stunden zu decken.

Im August reichte die Energie aus erneuerbaren Quellen aus, um den Stromverbrauch für 14 Stunden zu decken. Zwischen Januar und August deckte die Energie aus erneuerbaren Quellen jedoch den Strombedarf auf dem portugiesischen Festland über 707 nicht aufeinanderfolgende Stunden ab.

Portugals Position

In diesem Zeitraum belegte Portugal den vierten Platz unter den acht von APREN analysierten europäischen Ländern. Portugal liegt nur hinter Norwegen, das den ersten Platz einnimmt, gefolgt von Dänemark und Österreich.

Zum Vergleich haben wir nur die wichtigsten Länder aus verschiedenen europäischen Märkten berücksichtigt.

Finanzielle Einsparungen

Durch Investitionen in erneuerbare Energien konnten zwischen Januar und August 2026 Ausgaben in Höhe von 809 Millionen Euro für Erdgasimporte und 374 Millionen Euro für Stromimporte vermieden werden. APREN schätzt zudem Einsparungen in Höhe von 492 Millionen Euro bei CO₂-Zertifikaten.