Die Euribor-Sätze, die zur Berechnung variabler Hypotheken in Portugal verwendet werden, haben sich im Januar nur geringfügig bewegt, so dass die monatlichen Zahlungen für die im Februar aktualisierten Wohnungsbaudarlehen laut idealista-Simulationen weitgehend stabil blieben. Der 12-Monats-Euribor, der am häufigsten verwendete Index für Wohnungskredite, lag im Januar bei durchschnittlich 2,245 Prozent und damit leicht unter dem Niveau von Dezember.
Nach den Berechnungen von idealista würde ein Kreditnehmer mit einer Hypothek von 150.000 Euro, einer Laufzeit von 30 Jahren und einem Zinsaufschlag von 1 Prozent rund 652 Euro pro Monat zahlen, wenn der Kredit an den 12-Monats-Euribor gebunden ist. Dies entspricht einem Rückgang von etwa 2 € pro Monat im Vergleich zu einem ähnlichen Vertrag, der im Januar abgeschlossen wurde, und spiegelt den leichten Rückgang des Referenzzinssatzes wider.
Der in Portugal weit verbreitete 6-Monats-Euribor hat sich in diesem Zeitraum praktisch nicht verändert. Folglich bleiben die an diesen Zinssatz gebundenen Hypothekenzahlungen für Kreditnehmer, deren Verträge im Februar aktualisiert werden, unverändert. Der 3-Monats-Euribor ist dagegen leicht gesunken, so dass sich die monatlichen Raten für Darlehen, die an diesen kürzeren Index gebunden sind, ebenfalls geringfügig verringert haben.
Auswirkungen variieren je nach Indexierung und Überprüfungsdatum
Die Auswirkungen der Euribor-Bewegungen hängen weitgehend von dem im jeweiligen Hypothekenvertrag verwendeten Index und dem Zeitpunkt der Zinsüberprüfung ab. Kreditnehmer, deren Kredite jährlich überprüft werden und an den 12-Monats-Euribor gekoppelt sind, sehen in diesem Monat leichte Senkungen, während diejenigen mit einer sechsmonatigen Überprüfung eher eine Stabilität als eine Veränderung erleben.
idealista stellt fest, dass, obwohl die Euribor-Sätze weiterhin über zwei Prozent liegen, die begrenzten Schwankungen von Monat zu Monat zu einer Periode relativer Vorhersehbarkeit für Hypothekennehmer geführt haben. Dies steht im Gegensatz zu früheren Perioden, in denen stärkere Schwankungen zu deutlicheren Anpassungen der monatlichen Zahlungen führten.
Die von idealista vorgestellten Simulationen sind illustrativ und basieren auf Standardkreditkonditionen. Die tatsächlichen Hypothekenzahlungen können in Abhängigkeit von Faktoren wie dem ausstehenden Kreditbetrag, der Vertragslaufzeit, der ausgehandelten Zinsspanne und dem konkreten Datum der Zinsanpassung abweichen.
Der portugiesische Markt für Wohnbaukredite ist in hohem Maße von Euribor-Bewegungen abhängig, da die meisten Hypotheken mit variablem Zinssatz entweder an den 6- oder den 12-Monats-Satz gekoppelt sind. Selbst kleine Änderungen dieser Benchmarks können sich daher auf eine große Zahl von Haushalten auswirken, obwohl die jüngsten Zahlen darauf hindeuten, dass der Februar für die meisten Kreditnehmer eher Stabilität als Überraschungen bringen wird.
Laut idealista ermöglicht das aktuelle Umfeld den Hausbesitzern, ihre monatlichen Ausgaben mit größerer Sicherheit zu planen, da die Hypothekarkosten auf dem Niveau der letzten Monate liegen. Für Kreditnehmer, die sich ihrem jährlichen oder halbjährlichen Überprüfungstermin nähern, bedeutet die leichte Senkung der 12-Monats-Euribor-Sätze eine leichte Erleichterung, während andere kaum einen Unterschied bei ihren Zahlungen feststellen werden.
Da sich die Euribor-Sätze weiterhin in einer engen Spanne bewegen, sollten Kreditnehmer künftige Aktualisierungen im Auge behalten, insbesondere wenn ihre Verträge im Laufe des Jahres zur Überprüfung anstehen. Im Moment deuten die Februar-Zahlen darauf hin, dass die Kosten für Wohnungskredite für portugiesische Hypothekennehmer stabil bleiben werden.







