In einer Stellungnahme gegenüber der Nachrichtenagentur Lusa erklärte der Bürgermeister von Cartaxo, João Heitor, dass die Verlängerung der Baufrist auf Einschränkungen aufgrund von schlechtem Wetter sowie auf technische Probleme im Zusammenhang mit der Installation bestimmter Geräte zurückzuführen sei, insbesondere in den Bereichen Radiologie und Zahnmedizin.
„Es gab einen Zeitpunkt, an dem die Arbeiten des Auftragnehmers und der Subunternehmer dadurch behindert wurden, dass sie in Bereichen arbeiten mussten, die von widrigen Wetterbedingungen betroffen waren“, sagte er und fügte hinzu, dass sich die Situation auf die Lieferketten und die Anlieferung von Materialien ausgewirkt habe.
Dem Bürgermeister zufolge sind in jüngerer Zeit technische Probleme im Zusammenhang mit der Installation von Röntgengeräten und zahnmedizinischen Geräten aufgetreten, was zur Verzögerung des Bauvorhabens beigetragen habe.
Trotzdem versicherte João Heitor, dass die Situation weder die durch das PRR erhaltenen Finanzmittel noch die für die Inbetriebnahme der Gesundheitseinrichtung festgelegten Ziele gefährde.
„Eine Verzögerung ist immer eine Verzögerung, und wir mögen sie nicht“, räumte er ein, betonte jedoch, dass die Arbeiten bereits zu mehr als 90 % abgeschlossen seien und nur noch vereinzelte Eingriffe sowie einige externe Vorkehrungen ausstehen.
Nach Angaben des Gemeindevorstehers verfügt die Gemeinde Cartaxo derzeit über eine 100-prozentige Versorgung mit Hausärzten – eine Situation, die im Gegensatz zur Realität vor zwei oder drei Jahren steht, als viele Patienten keinen zugewiesenen Arzt hatten.
Der Bürgermeister führte diese Entwicklung auf die Zusammenarbeit mit den Familiengesundheitszentren der Gemeinde zurück und hob dabei den Ausbau des Familiengesundheitszentrums Pontével sowie den Übergang des Familiengesundheitszentrums Terra Viva in Cartaxo vom Modell A zum Modell B hervor – ein Prozess, der von der Gemeinde unterstützt wurde.
Laut João Heitor soll der Bau des neuen Gesundheitszentrums dazu beitragen, diese Maßnahmen zu festigen und bessere Bedingungen für Fachkräfte und Nutzer zu schaffen.
„Das neue Gesundheitszentrum wird den medizinischen Fachkräften und den Nutzern bessere Arbeitsbedingungen und eine bessere Versorgung bieten“, sagte er.
Der Vertreter erklärte zudem, dass das medizinische Fachpersonal das Projekt unterstütze und dass „während der gesamten Bauphase Änderungen vorgenommen werden, um den neuen Bedürfnissen gerecht zu werden, die von den ärztlichen, pflegerischen und technischen Teams identifiziert wurden“.
Neben dem Bau der neuen Einrichtung plant die Stadtverwaltung, in Kürze mit Sanierungsarbeiten am USF Dom Sancho in Pontével zu beginnen, um die bestehenden Bedingungen zu verbessern.
Auf die Frage nach dem alten Gesundheitszentrum antwortete João Heitor, dass die Gemeinde beabsichtige, das Gebäude umzubauen, um dort einen neuen Kindergarten einzurichten.






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