Ihre Sicherheit wird zunächst während der klinischen Entwicklung bewertet. Klinische Studien haben jedoch ihre Grenzen und sind unter Umständen nicht in der Lage, bestimmte unerwünschte Arzneimittelwirkungen zu erkennen. Sobald ein Arzneimittel weit verbreitet ist, helfen Informationen aus der Praxis dabei, ein vollständigeres Verständnis seines Sicherheitsprofils zu gewinnen.
Wenn Sie den Verdacht haben, dass Sie eine unerwünschte Reaktion (auch bekannt als unerwünschte Arzneimittelwirkung) erlebt haben, die durch ein Arzneimittel verursacht wurde, ist es wichtig und uneigennützig, dies zu melden. Auf diese Weise tragen Sie zu einem besseren Verständnis des Sicherheitsprofils von Arzneimitteln bei und helfen, sie für alle sicherer zu machen.
In Portugal ist das Portal RAM der bevorzugte Kanal für die Meldung unerwünschter Arzneimittelwirkungen. Diejenigen, die in der Algarve oder im Baixo Alentejo leben, können ihre Meldungen jedoch auch an die unten aufgeführten Kontakte richten: - ufalba@abcmedicalg.pt - +351 912 926 965
Für Einwohner anderer Regionen Portugals finden Sie hier weitere Kontaktadressen: https://www.infarmed.pt/web/ infarmed/entidades/medicamentos- usohumano/farmacovigilancia/ sistema-de-farmacovigilancia
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Alle übermittelten persönlichen Daten werden sicher und vertraulich behandelt und nicht außerhalb des Nationalen Pharmakovigilanzsystems (INFARMED - Nationale Behörde für Arzneimittel und Gesundheitsprodukte, I.P. und regionale Pharmakovigilanzeinheiten) weitergegeben.
Die Bedeutung der Pharmakovigilanz für die öffentliche Gesundheit
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) definiert Pharmakovigilanz als die Wissenschaft und die Aktivitäten im Zusammenhang mit der Identifizierung, Bewertung, dem Verständnis und der Vorbeugung von Nebenwirkungen oder anderen Problemen, die durch Arzneimittel und Impfstoffe verursacht werden.1
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Die Pharmakovigilanz trägt dazu bei, die Sicherheit von Arzneimitteln für den öffentlichen Gebrauch zu gewährleisten. Dazu gehört die kontinuierliche Überwachung von Arzneimitteln, um mögliche Sicherheitsprobleme zu erkennen und Maßnahmen zu ergreifen, wenn Risiken festgestellt werden. Dieser Prozess ist für den Schutz der Patienten und die Förderung der sicheren und wirksamen Verwendung von Arzneimitteln von wesentlicher Bedeutung.
Untersuchungen haben ergeben, dass etwa 5 % der Krankenhauseinweisungen in der Europäischen Union auf unerwünschte Arzneimittelwirkungen zurückzuführen sind, d. h. auf unerwünschte oder schädliche Wirkungen von Arzneimitteln. Diese Reaktionen sind eine der häufigsten Todesursachen in Krankenhäusern, die jedes Jahr zu etwa 197 000 Todesfällen und zu geschätzten jährlichen Kosten von 79 Milliarden Euro für die europäischen Gesundheitssysteme führen.2
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Sobald ein Arzneimittel auf dem Markt ist, hängt die Pharmakovigilanz weitgehend von den Meldungen über vermutete unerwünschte Arzneimittelwirkungen durch Angehörige der Gesundheitsberufe und Patienten ab. In Portugal werden diese Meldungen hauptsächlich online über das Portal RAM auf der Website(www.infarmed.pt) von INFARMED - Nationale Behörde für Arzneimittel und Gesundheitsprodukte, I.P. - eingereicht.
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Zusätzliche Aktivitäten
Eine der zusätzlichen Aktivitäten von UFALBA ist die Organisation von Gemeinschaftsveranstaltungen, um die Bedeutung der Pharmakovigilanz für die öffentliche Gesundheit zu fördern. Im Jahr 2025 haben wir zum Beispiel Veranstaltungen im MAR-Einkaufszentrum, in Grundschulen und an der Universität der Algarve durchgeführt und damit eine Vielzahl von Menschen erreicht.
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Ihr Engagement bei der Meldung von vermuteten Nebenwirkungen ist entscheidend für die Verbesserung der Arzneimittelsicherheit für alle. Vielen Dank, dass Sie dazu beitragen, die Arzneimittel sicherer zu machen!
Referenzen
1 - https://www.who.int/teams/ regulation-prequalification/regulation- andsafety/pharmacovigilance 2 - https://ec.europa.eu/commission/ presscorner/detail/de/ memo_08_782







