Laut ECO/SAPO hat die Regierung Änderungen verabschiedet, mit denen das derzeitige System, bei dem die Steuer entsprechend dem Monat der Fahrzeugzulassung gezahlt wird, abgeschafft wird. Stattdessen wird die IUC auf feste Zahlungstermine umgestellt, wobei 2027 ein Übergangsjahr vorgesehen ist, bevor das endgültige Modell 2028 in Kraft tritt.
Während des Übergangsjahres 2027 zahlen Fahrzeughalter, deren IUC-Rechnung bis zu 500 € beträgt, den Betrag im Oktober in einer einzigen Rate. Wer eine Rechnung von mehr als 500 € hat, kann die Kosten auf zwei Raten verteilen, die im Juli und Oktober fällig sind, wobei die Möglichkeit besteht, den gesamten Betrag bereits im Juli zu begleichen.
Ab 2028 gilt der endgültige Zahlungsplan. IUC-Rechnungen bis zu 100 € sind im April zu begleichen. Beträge zwischen 100 € und 500 € werden in zwei Zahlungen aufgeteilt, die im April und Oktober fällig sind. Höhere Rechnungen über 500 € werden in drei Raten aufgeteilt, die im April, Juli und Oktober fällig sind.
Die Regierung betont, dass sich die Änderung lediglich auf den Zahlungsplan bezieht und keine Erhöhung des fälligen Steuerbetrags zur Folge hat. Ziel ist es, das System einprägsamer zu gestalten und versäumte Zahlungen zu reduzieren, da viele Fahrer derzeit die Zahlung vergessen, weil die Frist vom Monat der Erstzulassung ihres Fahrzeugs abhängt.
Nach Angaben der Regierung haben verspätete oder versäumte IUC-Zahlungen in den letzten Jahren zu Millionen von Steuerverstößen und Vollstreckungsverfahren geführt, wobei Vergesslichkeit als einer der Hauptgründe für die Nichteinhaltung identifiziert wurde.
Das neue System soll außerdem verhindern, dass Autofahrer während der Umstellung vom alten auf den neuen Kalender zwei IUC-Rechnungen in zu kurzem Abstand hintereinander bezahlen müssen.









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