Daten der Plattform idealista zeigen, dass im zweiten Quartal 2026 das Interesse an solchen Unterkünften landesweit um 27 % gestiegen ist, während das Angebot an Zimmern auf dem Markt um 11 % zurückgegangen ist. Trotz des Drucks auf die Verfügbarkeit stiegen die Durchschnittsmieten für Wohngemeinschaften im Vergleich zum gleichen Zeitraum im Jahr 2025 leicht um 1 %.

In 13 der 20 analysierten Gemeinden waren Preissteigerungen zu verzeichnen; Funchal und Vila Real führten die Steigerungen an – beide legten um 14 % zu –, gefolgt von Beja (12 %) sowie Ponta Delgada und Santarém (8 %).

Die Preise in Lissabon blieben im Jahresvergleich stabil, dennoch ist die Stadt mit einem monatlichen Durchschnittspreis von 550 € nach wie vor die teuerste Stadt des Landes für die Anmietung eines Zimmers, vor Funchal (500 €) und Porto (wo der Durchschnittspreis bei 450 € liegt). Die günstigsten Optionen finden sich hingegen in Guarda und Bragança mit Medianpreisen von 210 € bzw. 220 € pro Monat.

Die Nachfragedynamik zeigte deutliche Verschiebungen in Universitäts- und Regionalzentren, wobei Beja einen Wachstumsspitzenwert von 160 % verzeichnete, gefolgt von Coimbra mit 120 % und Porto mit 104 %.

Der Anstieg der Nachfrage in diesen beiden letztgenannten Ballungszentren fiel mit den stärksten Rückgängen des verfügbaren Zimmerangebots im Land zusammen, da das Angebot in Coimbra um 48 % und in Porto um 43 % sank. Umgekehrt verzeichneten Städte wie Ponta Delgada, Bragança und Funchal einen Anstieg der Angebote um über 60 %, was den Druck auf den lokalen Markt verringerte.