Diese Entscheidung folgt auf eine Umweltverträglichkeitsprüfung, bei der erhebliche Bedenken im Zusammenhang mit dem Projekt festgestellt wurden, insbesondere hinsichtlich seiner Auswirkungen auf Ökosysteme und die Landnutzung.

Umweltauswirkungen

Unter der Koordination der portugiesischen Umweltbehörde (APA) lehnte die Prüfungskommission das geplante Photovoltaikkraftwerk im Dezember 2025 ab und fragte Lightsource bp anschließend, ob das Unternehmen beabsichtige, das Kraftwerk gemäß den nationalen Vorschriften zur Umweltverträglichkeitsprüfung anzupassen.

Das Unternehmen hat nun jedoch bestätigt, dass es keinen überarbeiteten Vorschlag vorlegen wird.

„Im Zuge des Umweltverträglichkeitsprüfungsverfahrens für das Beira-Projekt wurden mehrere Änderungen identifiziert, die bei einer möglichen Neugestaltung berücksichtigt werden müssten, darunter auch Aspekte, die sich aus der Stellungnahme der Prüfungskommission ergeben“, erklärte Lightsource bp.

Nach Angaben des britischen Unternehmens für erneuerbare Energien ergab eine Analyse der Auswirkungen dieser Änderungen auf die Projektkonfiguration, dass die Voraussetzungen für die wirtschaftliche Tragfähigkeit einer überarbeiteten Version nicht mehr gegeben waren.

Ursprüngliche Pläne

Das Beira-Projekt war ursprünglich mit 425.600 Photovoltaikmodulen mit einer Gesamtleistung von 266 Megawatt (MW) geplant, die sich über eine Fläche von rund 524 Hektar in mehreren Gebieten von Castelo Branco und Idanha-a-Nova erstrecken sollten.

In Castelo Branco hätte das geplante Projekt Monforte da Beira, Malpica do Tejo, Benquerenças sowie den Gemeindeverband Escalos de Baixo und Mata betroffen.

Das Projekt in Idanha-a-Nova umfasste hingegen Flächen in Ladoeiro sowie im Gemeindeverband von Idanha-a-Nova und Alcafozes.

Die APA kam in ihrer Bewertung zu dem Schluss, dass das Photovoltaikprojekt in Beira in der vorgelegten Form aufgrund der zu erwartenden Umweltauswirkungen nicht als realisierbar angesehen werden könne.

Daher räumte die Behörde die Möglichkeit von Änderungen am Vorschlag ein, doch Lightsource bp hat sich nicht dafür entschieden, das Projekt zurückzuziehen, sondern strebt eine neue Konfiguration an.