Die Schulen beginnen das Schuljahr 2026/27 zwischen dem 11. und 15. September, wobei landesweit Tausende von Schülern in die Klassenzimmer zurückkehren.
Doch nur wenige Tage vor Schulbeginn waren laut RTP an portugiesischen Schulen noch mehr als 2.000 Lehrerstellen unbesetzt.
Lissabon, Setúbal und die Algarve sind weiterhin die Regionen, die am stärksten vom Lehrermangel betroffen sind.
Die Algarve wurde von der Regierung offiziell als eine der drei Regionen Portugals mit dem größten strukturellen Lehrermangel identifiziert, zusammen mit dem Großraum Lissabon und der Halbinsel Setúbal.
Die Einstufung basiert auf der Situation im vergangenen Schuljahr und berücksichtigt Schulen, an denen bis zum Ende des Schuljahres mindestens eine Vollzeitstelle unbesetzt blieb. Alle fünf Schulbezirke der Algarve gelten als Gebiete, in denen für das Schuljahr 2026/27 ein Lehrermangel herrscht.
Mehr als 1.000 Lehrer an der Algarve eingesetzt
Es wurden Anstrengungen unternommen, um die freien Stellen zu besetzen, bevor die Schüler wieder zur Schule zurückkehren.
Im August veröffentlichte Zahlen der Regierung zeigen, dass landesweit 20.404 Lehrkräfte durch interne Versetzungen und Neueinstellungen eingesetzt wurden.
Davon wurden 5.894 in den drei Gebieten mit dem größten Lehrermangel eingesetzt, darunter 1.011 Lehrkräfte an der Algarve. Im Vergleich dazu waren es 3.317 im Großraum Lissabon und 1.566 auf der Halbinsel Setúbal.
Trotz dieser Vermittlungen bleiben zu Beginn des neuen Schuljahres weiterhin Stellen unbesetzt.
Der Lehrermangel ist in Portugal ein anhaltendes Problem, insbesondere in Regionen, in denen Schulen Schwierigkeiten haben, Lehrkräfte anzuwerben und zu halten.
Die Regierung hat mehrere Maßnahmen eingeführt, um die Situation in den am stärksten betroffenen Regionen zu verbessern, darunter Anreize, die Lehrkräfte dazu ermutigen sollen, an Schulen zu bleiben, an denen der Mangel am größten ist. Die Maßnahmen im Rahmen des Programms „+Aulas +Sucesso“ zielen speziell auf den Großraum Lissabon, die Halbinsel Setúbal und die Algarve ab.
Außerdem ist ab dem Schuljahr 2027/28 ein neues Einstellungsverfahren geplant, das einen kontinuierlichen Einstellungsprozess vorsieht, um vorübergehende Vakanzen das ganze Jahr über schneller zu besetzen.








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