Das National Express Network (RNE), das den Busbahnhof Sete Rios verwaltet, gab bekannt, dass der Starttermin vom 24. September auf den 29. September verschoben wurde, wie Executive Digest berichtet.
FlixBus bestreitet die Darstellung von RNE, wonach das Unternehmen die Verschiebung beantragt habe. Das Unternehmen gibt an, dass es nach Erhalt der endgültigen Bestätigung des Terminalzugangs und der korrigierten Kapazitätsangaben mindestens 20 Tage benötige, um seinen Betrieb zu verlagern.
Der Umzug umfasst in der ersten Phase die Verlagerung von 23 Verbindungen sowie Änderungen an bereits im Verkauf befindlichen Fahrten für die „Gare do Oriente“. Laut FlixBus ging die endgültige Bestätigung bezüglich dieser Verbindungen am vergangenen Mittwoch nach einem Treffen zwischen FlixBus, Rede Expressos und der Behörde für Mobilität und Verkehr (AMT) ein.
RNE hat die entsprechenden Kapazitätserklärungen bis zum 31. Dezember verlängert. Die Erklärungen waren abgelaufen oder standen kurz vor dem Ablauf, was zu Meinungsverschiedenheiten zwischen den beiden Unternehmen geführt hatte.
RNE erklärt zudem, dass FlixBus die vorgeschriebenen Lizenzen für den Betrieb in Sete Rios einholen muss, und teilt mit, dass der Zugang zum Terminal am 22. Mai 2026 gewährt wurde.
Langjähriger Streit
Der Streit reicht bis ins Jahr 2023 zurück, als sich FlixBus bei der AMT beschwerte, nachdem ihm der Zugang zu Sete Rios verweigert worden war.
Im Mai 2025 stellte die Regulierungsbehörde fest, dass am Busbahnhof Kapazitäten verfügbar waren, und kam zu dem Schluss, dass FlixBus und anderen Betreibern im Rahmen der verfügbaren Fahrpläne Zugang gewährt werden sollte.
RNE verweigerte den Zugang im Juni 2025 erneut, woraufhin FlixBus rechtliche Schritte einleitete.
Im März 2026 ordnete das Verwaltungsgericht Lissabon an, dass FlixBus unverzüglich Zugang zu Sete Rios gewährt werden müsse. Seitdem verhandeln die beiden Unternehmen über die Umsetzung dieses Urteils und die Verlagerung der FlixBus-Verbindungen auf den Busbahnhof.









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