Für alle, die das „Golden Visa“ – Portugals Programm zur Erlangung einer Aufenthaltsgenehmigung durch Investitionen – in Erwägung ziehen, ist der Zeitpunkt kaum zu übersehen.

Die Heraufstufung durch Fitch erfolgte am 5. September 2026 und stellte damit ein Rating wieder her, das seit 2011 nicht mehr erreicht worden war, wodurch Portugal nun auf einer Stufe mit Frankreich und Belgien steht. Die Agentur verwies auf die sinkende Staatsverschuldung, eine Haushaltsentwicklung, die wiederholt die Erwartungen übertroffen hat, sowie anhaltende Leistungsbilanzüberschüsse und geht davon aus, dass die Gesamtverschuldung des Staates von 89,7 % des BIP im Jahr 2025 auf 87,0 % im Jahr 2026 sinken wird, und bis 2028 auf 82,9 %.

Finanzminister Joaquim Miranda Sarmento bezeichnete die Heraufstufung als „einen weiteren großen Sieg für Portugal“, während Präsident António José Seguro voraussagte, dass sie als eines der bedeutendsten wirtschaftlichen Ereignisse des Jahres 2026 in die Geschichte eingehen werde.

Dies folgt auf die Entscheidung von „The Economist“ im Dezember 2025, Portugal zur „Wirtschaft des Jahres“ zu küren und es in Bezug auf Inflation, BIP-Wachstum, Beschäftigung und Börsenentwicklung auf den ersten Platz unter 36 wohlhabenden Nationen zu setzen. Die Wirtschaft wuchs im dritten Quartal 2025 um 2,4 %, und der lokale Aktienmarkt legte im Jahresverlauf um 20,9 % zu.

Zwei unabhängige Bewertungen im Abstand von nur wenigen Monaten – eine zur finanzpolitischen Widerstandsfähigkeit und eine zur allgemeinen Wirtschaftsleistung – sind genau die Art von externer Bestätigung, die für jeden von Bedeutung ist, der Portugal als Ort zum Investieren und Leben in Betracht zieht. Länderratings wirken sich direkt auf die Kreditkosten aus, und ein höheres Rating signalisiert Investoren, die abwägen, wo sie ihr Kapital anlegen sollen, in der Regel ein geringeres Risiko.

Hier kommt das „Golden Visa“ ins Spiel.

Seit Immobilien- und Kapitaltransfers im Oktober 2023 als Qualifizierungswege gestrichen wurden, basiert das Programm auf Alternativen: eine Mindestinvestition von 500.000 € in einen von der CMVM regulierten Risikokapital- oder Private-Equity-Fonds, mindestens 500.000 € in wissenschaftliche oder technologische Forschung, ein Mindestbeitrag von 250.000 € für Kunst, Kultur oder den Erhalt des nationalen Kulturerbes oder die Gründung eines Unternehmens, das Arbeitsplätze schafft.

Für einige Wege gelten reduzierte Schwellenwerte, wenn die Investition in ein Gebiet mit geringer Bevölkerungsdichte fließt, allerdings sind diese oft zahlenmäßig begrenzt und nicht immer verfügbar.

Bildnachweis: Zur Verfügung gestelltes Bild; Autor: Portugal Pathways; Portugals Attraktivität als Lebens- und Investitionsstandort wächst weiter

Weder die Bonitätsheraufstufung noch die positive Wachstumsentwicklung ändern etwas an diesen Schwellenwerten, doch sie untermauern die Argumente für das dahinterstehende Kapital, da die meisten verbleibenden Wege Gelder in die produktive Wirtschaft leiten – sei es über Risikokapitalfonds, Forschungseinrichtungen oder Arbeitsplätze schaffende Unternehmen – und nicht in Immobilien.

Paul Stannard, Vorsitzender und Gründer von Portugal Pathways und des Portugal Investment Owners Club, sagte, der Zeitpunkt untermauere, wonach viele Kunden in diesem Jahr gefragt hätten. „Investoren wollen wissen, dass die Fundamentaldaten hinter dem Programm solide sind, nicht nur die Modalitäten der Qualifizierung. Dass zwei unabhängige Gremien im Abstand von nur wenigen Monaten Portugals Kurs bestätigen, vermittelt diese Sicherheit.“

Antragsteller für das „Golden Visa“ sollten unabhängige rechtliche und finanzielle Beratung einholen, bevor sie Kapital binden.

Wenn Sie sich für das portugiesische „Golden Visa“-Programm interessieren und verstehen möchten, wie die aktuellen Investitionsmöglichkeiten und Schwellenwerte auf Ihre Situation zutreffen, kann Portugal Pathways Ihnen die Optionen erläutern und Sie mit den richtigen, zugelassenen Beratern in Verbindung bringen.

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