Der Gesetzgeber erklärte, die Maßnahme ziele darauf ab, Frauen mit starken Menstruationsschmerzen zu unterstützen und Diskriminierung am Arbeitsplatz zu verringern. Menschenrechtsorganisationen haben die Reform begrüßt und sie als einen bedeutenden Schritt zur Anerkennung der Menstruationsgesundheit im Arbeitsrecht bezeichnet.

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Der neue Anspruch gilt nur für Frauen mit einer ärztlichen Diagnose von sekundärer Dysmenorrhö, einer Erkrankung, die schmerzhafte Menstruationskrämpfe verursacht und mit zugrunde liegenden Gesundheitsstörungen zusammenhängt. Montenegro ist das erste Land auf dem Balkan, das diese Art von bezahltem Urlaub einführt, und reiht sich damit in eine kleine Zahl von Ländern weltweit ein, die Regelungen für Menstruationsurlaub verabschiedet haben.