Bei einer Feierstunde am Montag, dem 7. September, zur Begrüßung von 21 neuen Inspektoren bei der Behörde für Lebensmittelsicherheit und Wirtschaft (ASAE) kündigte Castro Almeida an, dass in Kürze Maßnahmen eingeführt würden, um die Kosten für den von Landwirten verbrauchten Diesel zu senken.
Der Minister begründete die Maßnahme damit, dass Landwirte nur begrenzte Möglichkeiten hätten, ihren Kraftstoffverbrauch zu senken, da Diesel für den Betrieb von Traktoren, Erntemaschinen und anderen landwirtschaftlichen Maschinen unverzichtbar sei, sodass sich höhere Preise schnell auf die Produktionskosten auswirken könnten.
Er fügte hinzu, dass diese zusätzlichen Kosten letztendlich über höhere Preise für landwirtschaftliche Erzeugnisse an die Verbraucher weitergegeben werden könnten, während eine Schutzregelung für Agrardiesel den Druck sowohl auf die Landwirte als auch auf die Haushaltsbudgets verringern würde.
Produktionssektor
Derzeit konzentriert die Regierung ihre Bemühungen auf den Agrarsektor, anstatt Maßnahmen im Kraftstoffbereich für andere Gruppen zu ergreifen.
Laut Castro Almeida bestand die Priorität darin, die Auswirkungen der Dieselkosten auf die landwirtschaftliche Produktion zu begrenzen und zu verhindern, dass diese Erhöhungen an die Verbraucher weitergegeben werden.
Diese Entscheidung fällt zu einem Zeitpunkt, an dem Portugal erneut unter dem Druck höherer Kraftstoffpreise steht. Prognosen des Automóvel Club of Portugal (ACP) vom vergangenen Freitag, dem 4. September, gingen davon aus, dass Diesel in der laufenden Woche um rund 0,15 € pro Liter steigen würde, während für Benzin ein Anstieg von etwa 0,12 € erwartet wurde.
António Leitão Amaro, Minister im Präsidialamt, erklärte, dass die Senkung der Kraftstoffsteuer (ISP) in der vergangenen Woche sowohl für Benzin als auch für Diesel um rund drei Cent pro Liter erhöht worden sei.
Premierminister Luís Montenegro erklärte zudem, der Staat habe bereits rund 700 Millionen Euro für Kraftstoffsteuersenkungen im Jahr 2026 bereitgestellt, und deutete an, dass weitere Maßnahmen folgen könnten, sollten die hohen Preise anhalten.






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